Um die Nutzung von Erneuerbare Energie-Technologien und Ökostrom durch private VerbraucherInnen zu beschleunigen, ist eine zielgruppenspezifische, strategische Kommunikation notwendig. Mit dem Forschungsprojektes sollen belastbare Aussagen zum Entscheidungsverhalten privater VerbraucherInnen hinsichtlich der Nutzung Erneuerbare-Energie-Technologien getroffen sowie Ansätze erfolgreichen Interventionen zur Ökostrom-Nutzung entwickelt und erprobt werden.

Das Projekt umfasst zwei Arbeitsmodule: Modul I (Universität Halle) basiert auf der Strategie des Sozialen Marketings und beinhaltet die Durchführung einer empirischen Analyse relevanter Zielgruppen für EE-Technologien. Dabei werden auch genderspezifischer Aspekte analysiert um vertiefte Rückschlüsse einerseits auf die Unterschiede in den Präferenzen von Männern und Frauen, andererseits auch auf den Einfluss der Rollenverteilung innerhalb der Haushalte zu ermöglichen. Die Genderperspektive bildet die zentrale Schnittstelle zum Modul II (LIFE e.V.), das den Schwerpunkt auf eine definierte Zielgruppe, die Frauen legt. Ziel dieses Moduls ist es, Frauen für den Bezug von Ökostrom zu gewinnen. Basierend auf den Ergebnissen empirischer Studien zu Genderaspekten bei Energie-Entscheidungen werden Strategien zur gezielten Förderung der Entscheidung für einen Wechsel zum Ökostrom von Frauen entwickelt und in praktischen Anwendungen getestet.

Projektteam

Gesamtkoordination und Koordination Modul I:
Dr. Sabine Hübner, Universität Halle-Wittenberge

Modul I Koordination:
Ulrike Röhr

Externe Expertise:
Gotelind Alber, Sustainable Energy and Climate Policy

Wissenschaftl. Mitarbeiterin FU Berlin:
Aino Simon

Projektleitung FU Berlin:
Prof Dr. Dagmar Vinz


Kontakt

roehr@life-online.de Ulrike Röhr
Fon: 030.308 798-35

aino.simon@fu-berlin.de Aino Simon


Gefördert durch

Logo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

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